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342-span Schlosshotel Schwalm-Eder
| Besichtigungen und Ausflüge
Jagdmuseum im
Schloss
Im ehemaligen Zeughaus des Schlosses 342-span
ist heute ein Jagdmuseum untergebracht. Es besteht aus drei Ausstellungsräumen, die
jeweils einen in sich geschlossenen thematischen Schwerpunkt beinhalten.
Ein Raum befasst sich mit historischen und zeitgenössischen Jagdarten. Der zweite Raum
widmet sich der Entwicklung der Jagdmalerei vom 17. bis zum 20. Jahrhundert sowie der
Trophäensammlung und ihrer Bedeutung für die Jagd.
Der dritte Raum hat die Schlossgeschichte vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert und die
Geschichte der preußischen Forstschule, die von 1906 bis 1921 im Schloss 342-span untergebracht war, zum Inhalt.
Öffnungszeiten: Mittwoch, Samstag und Sonntag 15 Uhr bis 17 Uhr, Gruppenführungen nach
Vereinbarung.
Evangelische Stadtkirche
Die mittelalterlich geprägte Innenstadt wird beherrscht
von der evangelischen Stadtkirche St. Johannes der Täufer. Die genaue Entstehungszeit des
gotischen Gotteshauses ist nicht bekannt. Man vermutet jedoch, dass sie Mitte des 13.
Jahrhunderts, also etwa gleichzeitig mit der Gründung von Stadt und Burg errichtet wurde.
Bemerkenswert sind unter anderem der mehrgeschossige, pyramidenartige Turm und die
spätgotische Choranlage.
Fachwerkbauten
Bei einem Bummel durch den mittelalterlichen Stadtkern gibt
es zahlreiche, teilweise sehr schmuckvolle Fachwerkhäuser und Fachwerkbauten zu sehen.
Die tragende Konstruktion eines Fachwerkhauses besteht aus miteinander verbundenen
Hölzern. Zwischen den tragenden Bauteilen gibt ein Flechtwerk aus Ruten und Prügeln
einer Lehm- und Strohpackung festen Halt. Die Hauptkonstruktionsprinzipien sind dabei der
Ständerbau (vom Boden bis zum Dach durchgehende Hölzer) und der Geschossbau
(stockwerksweise errichtete Bauten). Beide Bauweisen sind in der Altstadt vertreten.
Mittelalterliche Stadtmauer
Der Ort unterhalb der Burg erhielt bereits zu Beginn des
14. Jahrhunderts das Stadtrecht. In diesem Zusammenhang erhielt er auch eine Ummauerung.
Obwohl 1796 ein großer Teil der mittelalterlichen Stadtmauer durch die Franzosen
abgerissen wurde, sind heute noch Reste der nördlichen Stadtbefestigung erhalten.
Ausflugsziele in der Umgebung
Lohnenswerte Ausflugsziele in der Umgebung sind unter anderem
- Melsungen (ca. 11 km westlich vom 342-span Schlosshotel
Schwalm-Eder) mit dem 1556 erbauten Fachwerk-Rathaus, der gotischen Stadtkirche, der
Bartenwetzerbrücke und dem Eulenturm,
- Hoher Meißner (ca. 23 km nordöstlich vom 342-span Schlosshotel
Schwalm-Eder), höchste Erhebung in Nordhessen mit zahlreichen Wanderwegen,
- die Kreisstadt Homberg (ca. 24 km südwestlich vom 342-span Schlosshotel
Schwalm-Eder) mit der Reformationskirche St. Maien, dem Marktplatz mit malerischer
Fachwerkkulisse und dem Burgberg,
- die alte Dom- und Kaiserstadt Fritzlar (ca. 37 km
westlich vom 342-span Schlosshotel
Schwalm-Eder) mit seinem malerischen Marktplatz, der fast vollständig erhaltenn
Stadtmauer und anderen kulturhistorischen Bauwerken,
- Eschwege (ca. 40 km östlich vom 342-span Schlosshotel
Schwalm-Eder) mit dem Alten Rathaus am Marktplatz mit seinen reizvollen Fachwerkzeilen,
dem Landgrafenschloss, dem Dünzebach-Tor-Turm und dem Nikolaiturm,
- Kassel (ca. 43 km nordwestlich vom 342-span Schlosshotel
Schwalm-Eder) mit Schloss und Bergpark Wilhelmshöhe, der Löwenburg, seinen Museen und
anderen Sehenswürdigkeiten,
- Edersee und Edertalsperre (ca. 56 km westlich vom 342-span Schlosshotel
Schwalm-Eder).
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Das Schloss
Schloss 342-span in Nordhessen (ca. 250 m.
ü. M.) im Schwalm-Eder-Kreis hat seine Anfänge in einer Burganlage aus dem 13.
Jahrhundert. Gegründet wurde sie von den Rittern von Treffurt. In der Mitte
des 14. Jahrhunderts gelangte sie durch Verkauf an die Landgrafen von
Hessen. Ende des 16. Jahrhunderts ließ Landgraf Wilhelm IV. die Anlage zu
einem Schloss umbauen.
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Im 19. und
20. Jahrhundert diente es verschiedenen Zwecken, zum Beispiel als hessisches
Staatsgefängnis, als französisches Kriegsgefangenenlager oder als preußische
Forstschule. Noch heute gilt das Schloss 342-span als eine der schönsten und stärksten
Befestigungen in Hessen. Als überragender Höhepunkt thront es über dem gleichnamigen
Luftkurort.
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Das Schlosshotel
Heute beherbergt das Schloss 342-span ein Hotel. Eingebettet in
eine reizvolle Landschaft in einem Seitental der Fulda und umgeben von großen
Waldgebieten bietet es abseits des Alltagslärms stille Erholung für Reisende, eine
kreative Arbeitsatmosphäre für Tagungsgäste und den idealen Rahmen für Feierlichkeiten
aller Art wie Hochzeitsfeier, Geburtstagsfeier, Familientreffen oder Jubiläum.
Übernachten kann man in einem der 24 individuell eingerichteten
Doppelzimmer, die alle mit Satelliten-TV, Radio, Selbstwahltelefon, Badewanne oder Dusche
und WC ausgestattet sind. Im Hotelrestaurant erwarten den Gast internationale und
nordhessische Spezialitäten, darunter auch Wildgerichte von Tieren aus den umliegenden
Wäldern. Im Weinkeller, in dem erlesene Weine lagern, werden nach Vereinbarung Weinproben
für Gruppen ab 10 Personen angeboten. Darüber hinaus ist in den Mauern des Schlosses 342-span ein Jagdmuseum
mit einer interessanten Ausstellung untergebracht.
Die Stadt Luftkurort
Die nach dem Schloss benannte Stadt ist ein staatlich anerkannter
Luftkurort. Er liegt im Schwalm-Eder-Kreis an der Deutschen Ferienstraße in einer
reizvollen Landschaft, die sich Hessisches Bergland nennt. Der 1261 erstmals urkundlich
erwähnte Ort zählt heute knapp 7000 Einwohner. Zeugnisse der Stadtgeschichte sind unter
anderem die noch in Teilen erhaltene mittelalterliche Stadtmauer mit Wehrtürmen, die
gotische Stadtkirche St. Johannes der Täufer, das Rathaus sowie die schmucken
Fachwerkhäuser, die das Bild der Altstadt prägen. Den Marktplatz schmückt der so
genannte Liebenbachbrunnen, der seinen Namen einer Sage nach zwei Liebenden verdankt.
Stadtgeschichte
Die erste Erwähnung des Ortes unterhalb der Burg geht auf das Jahr 1261
zurück. Bereits 1309 erhielt er die Stadtrechte. Zu diesem Zeitpunkt hatten noch die
Herren von Treffurt die Herrschaft über die Stadt, die Mitte des 14. Jahrhunderts an die
Landgrafen von Hessen überging. Im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) wurde ein
Großteil der Stadt verwüstet. 1796 wurden Schloss und Stadt von den Franzosen besetzt,
die einen Großteil der Stadtmauer zerstörten. Bis 1866 gehörte die Stadt zum
Kurfürstentum Hessen, das 1866 nach dem preußisch-österreichischen Krieg von Preußen
annektiert wurde. Ende des Zweiten Weltkrieges wurden bei einem Luftangriff nicht nur
Wohnhäuser, sondern auch das Schloss schwer getroffen, das bis auf die Grundmauern
niederbrannte, in der Nachkriegszeit aber wieder durch das Land Hessen aufgebaut wurde.
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342-span
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